Angepinnt [ANLEITUNG] MIUI selbst erstellen (via Patch ROM)

  • [MIUI ROM]

  • dRaCID01
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  • Ehrlich gesagt wäre ich froh wenn du mir das abnehmen könntest, ja... Zum Zeitpunkt als ich die Frage in den Raum gestellt habe, war noch nicht klar dass wir uns schon so zeitnah an die Übersetzung der ROM machen werden, wo ich gerade genug zu tun habe. Danke dir Cress!

    hells
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  • Kapitel 1:Einführung: Aufstellen einer BUILD Umgebung

    Bevor Ihr euch eure Hände mit Miui schmutzig macht, müsst ihr euch eure „Build“ Umgebung schaffen. Für alles was wir euch hier zeigen, benötigt Ihr NICHT den Source Code, falls Ihr euch diesen dennoch ansehen wollt, geht auf: source.android.com. Wir empfehlen euch, den Source Code anzuschauen, wenn ihr am Entwickeln von Software interessiert seid; es ist nicht notwendig, aber hilfreich.

    1) Benutztes System: Ubuntu 10 oder höher

    Ihr könnt ebenfalls Windows oder Linux zum erstellen einer MIUI ROM benutzen. Wir entwickeln aber zurzeit weder für Windows noch für OSX eine Patchrom und haben auch bis dato kein Plan dies in absehbarer Zeit zu tun.

    2) Installiert euch die Android SDK

    Dieser Teil zeigt euch wie Ihr die Android SDK unter Ubuntu installiert.

    2.1 Installiert das Java Development (/Entwicklungs-) Kit (JDK)
    Downloadet das Java Entwicklungskit unter: http://www.oracle.com/technetwork/java/javase/downloads/index.html
    Wir empfehlen die Java Version SE 6 Update 38 zu benutzen.

    Ok, nun installiert die Datei die ihr euch gedownloadet habt.

    Quellcode:
    1. sudo chmod 755 jdk-6u38-linux-x64.bin
    2. sudo -s ./jdk-6u38-linux-x64.bin /opt

    Nun editiert die bash Datei (.bashrc) unter eurem Hauptverzeichnis (Home), um alle eure zu Umgebungspfadvariablen zu übertragen.

    Quellcode:
    1. vim ~/.bashrc

    Am Ende der Datei ergänzt Ihr:

    Quellcode:
    1. # set java environment
    2. JAVA_HOME=/opt/jdk1.6.0_38
    3. export JRE_HOME=${JAVA_HOME}/jre
    4. export CLASSPATH=.:${JAVA_HOME}/lib:${JRE_HOME}/lib
    5. export PATH=${JAVA_HOME}/bin:$PATH

    Jetzt übernehmt die Änderungen die Ihr gemacht habt:

    Quellcode:
    1. .~/.bashrc

    Letztenendes überprüft ihr, ob ihr erfolgreich die JDK installiert habt:java –version

    Wenn alles geklappt hat, sehr ihr folgendes:


    2.2 Download der Android SDK
    Um die Android SDK zu downloaden geht auf folgenden Link:
    dl.google.com/android/android-sdk_r21.0.1-linux.tgz

    Entpackt die Datei auf eurem Hauptverzeichnis (Home). Die Inhalte sollten unter folgenden Pfad zu finden sein:
    -> /home/patcher/android-sdk-linux

    Ok, jetzt editiert die .bashrc Datei in eurem Hauptverzeichnis (Home), ändert die Pfadangabe zu:

    -> export PATH=~/android-sdk-linux/platform-tools:~/android-sdk-linux/tools:$PATH

    Jetzt übernehmt ihr die Änderungen die ihr gemacht habt:

    Quellcode:
    1. .~/.bashrc

    2.3 Installieren der Android SDK
    Startet den Android SDK Manager:

    Quellcode:
    1. Android

    Nach der erfolgreichen Installation solltest du folgendes Fenster sehen:


    Wählt das „Android SDK Tool“ und das „Android SDK Platform-tool“ und klickt auf „installa packages“ (Pakete Installieren) und folgt dem Installationsfenster bis zum Abschluss der Installation.

    NB: Unter developer.android.com/sdk/installing.html seht ihr, dass ihr „Eclipse“ intallieren könnt, jedoch braucht ihr für die Erstellung der MIUI Rom „Eclipse“ nicht, dies benötigt ihr nur für die Android Entwicklung.

    2.4 „Android Debug Bridge“ (adb)

    Das wichtigste tool für die „Android SDK“ ist „adb“ und „aapt“. Beim „debugging“ erscheint der Befehl „adb logcat“
    um zu signalisieren, dass euer Device angeschlossen ist.

    Um zu überprüfen, ob alles korrekt funktioniert, schalte dein Smartphone ein und geh unter Einstellungen> Entwickler Optionen und stell sicher, dass „USB-Debugging“ aktiviert ist.

    Quellcode:
    1. adb device

    Als nächstes verbindet euer Smartphone mit eurem Computer per USB:
    Wenn du folgendes auf deinem Computer lesen kannst:

    „Bus 002 Device 001:ID 1d6b:0002 Linux Foundation 2.0 root hub
    Bus 001 Device 098:ID 04e8:685e Samsung Electronics Co.,Ltd

    „Herzlichen Glückwunsch, ADB hat dein Handy erfolgreich erkannt.

    ____________________________________________________________________________________________
    Wenn ADB folgendes anzeigt:
    „No such permissions“
    startet ADB mit Root-Rechten (Dafür müsst ihr euer Gerät Rooten), oder ihr könnt folgendes probieren:

    1. (Im Anschluss) Starte:

    Quellcode:
    1. Isusb

    Für das Gerät was ich nutze wird folgendes auf dem Display angezeigt:

    „Bus 002 Device 001:ID 1d6b:0002 Linux Foundation 2.0 root hub
    Bus 001 Device 098:ID 04e8:685e Samsung Electronics Co.,Ltd“

    Jetzt kopier die folgende Nummer: "04e8:685e" (Dies ist die Verkäufer ID und Produkt ID). Wenn du dir nicht sicher bist, welche Zeile dein Gerät zeigt, starte „Isusb“ bevor du dein Gerät mit dem Computer verbindest.

    2. Unter dem Dateiverzeichnis "/etc/udev/rules.d"

    Quellcode:
    1. mkdir 99-android.rules

    Dann führ folgende Änderungen durch:
    -> SUBSYSTEMS=”usb”, ATTRS{idVendor}=”04e8”,ATTRS{idProduct}=”685e”,MODE=”0666” , OWNER=”current_user”

    3. Im Anschluss starte:

    Quellcode:
    1. „Sudo restart udev“

    Dann verbinde dein Gerät erneut mit dem Computer.
    ____________________________________________________________________________________________

    3) Synchronisation des MIUI Codes
    Erstelle unter deinem Hauptverzeichnis (Home) eine neue Datei:

    Quellcode:
    1. „mkdir patchrom“

    Installier „repo“

    Quellcode:
    1. mkdir ~/bin
    2. vim ~/.bashrc
    3. set PATH=~/bin:$PATH

    Okay, nun wechsel zu deinem patchrom Dateiverzeichnis (cd patchrom)

    Quellcode:
    1. Cd patchrom

    4) Das „Patchrom“ Projekt
    Einführung zu Dateien und Funktionen in der Patchrom
    • Android: Dieses Verzeichnis hat fünf unterverzeichnisse. Das Unterverzeichnis „src“ stimmt 1:1 mit der miui/src überein (s. unten). Android/src ist der von Google veröffentlichte Android source Code. Die framewirk.jar.out, die android.policy.jar.out und die services.jar.out sind alle von Miui verändert worden und stimmen alle mit dem Dateien im google-framework überein.
    • Build: Dieses Verzeichnis hat etwas mit der Übersetzung zu tun und beinhaltet alle Strukturen für die makefiles.
    • Miui: Dieses Verzeichnis hat zwei Unterverzeichnisse: „System“ und „src“. Das „system“ Verzeichnis beinhaltet Dateien die mit dem MIUI Source Code zusammengestellt wurden und mit diese Dateien wirst du eine MIUI Rom erstellen.
    • Tools: Dieses Verzeichnis beinhaltet alle Codes für die Tools die wir im Laufe des Projektes benutzen. Du benötigst alle diese Tools für die Übersetzung.
    Als nächstes werden wir ein Abbild von MIUI dass wir auf das i9300 (Galaxy s3) portieren.

    Okay unter dem Verzeichnis /home/patcher/patchrom:

    Quellcode:
    1. . build/envsetup.sh

    Nachdem der Befehl ausgeführt wurde erstellt das Verzeichnis ein Installationsoutput (als Unterverzeichnis).In diesem Unterverzeichnis findest du die „fullota.zip“ Datei (Diese Datei ist die, womit du MIUI später auf dein Smartphone flashen kannst). Du flashst die Datei indem du ins Recovery Menü deines i9300 bootest.
    _______________________________________________________

    Ich habe diesen Teil mit Übersetzt ist aber irrelevant, da MIUI Germany kein OTA Update anbieten KANN!!!
    MIUI (Xiaomi) veröffentlicht jeden Freitag neue „builds“ im folgenden versuchen wir den OTA update prozess zu erläutern:
    Sagen wir mal, wir benutzen die fullota.zip für die build 3.1.18; unter dem Verzeichnis „out“ findest du die target_files.zip. wir benenne diese Datei in „last_target_files.zip“ um. Dann, am 3.1.25 (In deutsch: 25.01.2013) erstellen wir eine neue fullota.zip. Wenn wir ein neues OTA erstellen, befindet sich im „out“ Verzeichnis die Datein „last_target_files.zip“ und „target_files.zip“. Wir setzten bei einem OTA Update auf diese beiden Dateien. Vergiss nicht, die „target_files“ vom letzten OTA umzubennen, wenn nicht, ersetzt fullota die alte Datei und somit ist es nicht möglich ein OTA Update anzubieten.

    Unter dem Verzeichnis /home/patcher/patchrom

    Quellcode:
    1. ./tools/releasetools/ota_from_target_files -k ../build/security/testkey -i last_target_files.zip</p><p>out/target_files.zip ota_upate.zip


    • „K" steht für „Key“ (Schlüssel)
    • „i“ bezeichnet die früheren target_files
    • Out/target_files.zip: sind die neuen target_Dateien
    • Ota_updates.zip: Dies ist der Name der kürzlich erstellten OTA Dateien
    ____________________________________________________

    KRITIK SEHR ERWÜNSCHT, FALLS FEHLER GEFUNDEN WERDEN BITTE SENDET MIR EINFACH EINE PRIVATE NACHRICHT!! UND: ICH NUTZE SELBER KEIN UBUNTU WAS MIR SCHWIERIGKEITEN BEREITET HAT MANCHE SACHEN BEI DER ÜBERSETZUNG ZU VERSTEHEN ALSO BITTE WENN JEMAND ETWAS FINDET EINFACH MELDEN :)

    Übersetzt: 100%
    Smartphonetimeline:
    Samsung M8800 < iPhone 3G < HTC Desire < HTC Desire HD < Galaxy S1 < Galaxy S2 < Xperia Play < Galaxy S3 < Xiaomi Mi3 < LG G2 < HTC One M7 < galaxy S4 < iPhone 5 < Xiaomi MI4 < Oneplus One < LG G3 < Galaxy S5 < iPhone 6+ < Xiaomi Mi Note

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  • Kapitel 2: Kenne dein Android Smartphone (1/2)

    Wenn du dir ein neues Handy kaufst, legst du zuallererst den Akku ein, verbindest es mit dem Ladekabel und startest es. Was passiert alles von dem Moment des Einschalten deines Handys bis zu dem Moment wenn du auf dem Homescreen deines OS landest? Nun die Frage lässt sich durch ein Diagramm der Partitionen deines Handys beantworten:

    Unter dem Bild steht: Dieses Bild zeigt nicht die Anordnung oder Orte der Partitionen deines Handys, es ist lediglich ein Denkanstoß

    Eine Rom ist wie die Hardware deines Computers, es ist unterteilt in verschiedene Teile: Bootloader, boot, system, usw. Gleich erklären wir, was die einzelnen „Partitionen“ zurzeit tun. Eine Rom zu flashen ist nichts anderes als eine software auf die verschiedensten Teile deines Handys zu installieren, so als ob wir eine neue Software (oder OS) auf die Festplatte deines Computers installieren.

    Nachdem du dein Handy gestartet hast, werden Befehle vom „bootloader“ geladen. Der Bootloader besteht aus zwei Teilen: dem primären und sekundären bootloader. Der primäre bootloader kontrolliert die Hardware deines Handys und testet ob diese ordnungsgemäß funktionieren. Dann kopiert „er“ (der primäre bootloader) den sekundären bootloader auf den RAM-Baustein deines Smartphone und startet ihn. Der sekundäre bootloader startet noch weitere Vorbereitungsprozesse für die Hardware deines Smartphones. Er bekommt die Größe des RAMS deines Handys übermittelt und startet in den „boot modus“. Jeder ist damit vertraut, die Power Taste und einer anderen Taste zu drücken, um in den recovery Modus, fastboot modus oder irgeneinen anderen bootmodus zu gelangen. Wenn wir also im Forum über den Bootloader reden, reden wir meistens über den Sekundären bootloader. Doch wir brauchen uns hier weitere Details anzutun, es reicht zu wissen, dass der bootloader für den Umgang mit Codes zu tun hat und, abhängig davon welchen Button der Nutzer drückt, startet der bootloader in den entsprechenden Modus.

    Recovery Modus: Wenn du in den Recovery Modus betrittst, startet der sekundäre bootloader von der Recovery partition deines Smartphones. Die Recovery partition ist ein eigenes, seperates, Linux System. Wenn der Linux Kernel gestartet hat, startet er ein Programm mit dem Namen: „init“ („init“ ist eine Ansammlung aller Programme die unter Linux laufen). Init startet dann wiederum selbst ein Programm das sich „Recovery“ nennt. Im Recovery Modus kann der Nutzer alle Daten die sich auf seinem Gerät befinden löschen, oder ein OTA Update installieren o.ä. Generell gesagt, stellen die Hersteller (Samsung, LG bsp.) einen einfachen Recovery Modus bereit. Das beliebte CWM Recovery ist eigentlich „nur“ ein Basis Recovery Progamm mit einem Haufen extra features. Um bsp. CWM Recovery zu benutzen musst du sicherstellen, dass die Recovery Partition in deinem Smartphone überschreibbar ist. Der geöffnete bootloader, von dem du sicher schon einmal im Forum gelesen hast, erlaubt es, bezieht sich auf das Öffnen des Recovery oder fastboot und erlaubt das überschreiben des Recovery Partition. MIUI hat ebenfalls ein Recovery Modus, welcher sich dasselbe Design der Rom teilt und den Touchscreen deines Handys benutzen kann. Der Recovery Source Code kann auf Github gefunden und gedownloadet werden. „Wir arbeiten an einem Tutorial für das Recovery so schnell wir können“ (Damit ist das Forum der ursprünglichen Übersetzung gemeint)

    Als Ergänzung zur geläufigen CPU hat dein Smartphone einem Modem Prozessor. Dieser Prozessor verwaltet alle Kommunikationsfunktionen deines Handys (zum Beispiel die Radio App ist in die Modem Partition geschrieben)

    2. Regulärer BootFast immer starten wir unser Handy durch das Drücken des Power Buttons (und nutzen den normalen boot Modus). Der sekundäre Bootloader startet von unserer boot Partition. Das Format der Boot Partition ist festgelegt: Als erstes kommt der „Kopf“, dann der Linux Kernel und letzten Endes kommt die ramdisk welche mit root Systemdaten genutzt wird.

    Nachdem der Linux Kernel gestartet wurde, beginnt das init Programm damit die Script Dateien (init.rc und init.xxx.rc) Im Internet gibt es genügend Material bezüglich des Formates der Script Dateien. Beim erstellen einer Miui Rom, nehmen wir keinerlei Änderungen an der boot Partition vor, da bei den meisten Smartphones die boot Partition nur gelesen aber nicht beschrieben werden kann. In den Root-Systemdateien befindet sich eine sehr wichtige Datei „default.prop“ genannt, deren Inhalt sich folgt darstellt:

    #
    #ADDITIONAL_DEFAULT_PROPERTIES
    #ro.secure=1
    ro.allow.mock.location=1
    ro=debuggable=0
    persist.service.adb.enable=1


    Jede Zeile dieser Datei entspricht den Eigenschaften von verschiedenen Eigenschaften, im den Folgenden Kapiteln werden wir uns mit ein paar dieser Eigenschaften beschäftigen. Doch jetzt musst du nur wissen, dass es zwei wichtige Eigenschaften gibt: „ro.secure“ und „ro.debuggable“. Wenn ro.secure=0, dann kannst du den adb root Befehl ausführen (Dies ist der Kern Root). Wenn die meisten Menschen über den „Root Zugriff“ sprechen, dann beziehen sie sich auf den „Rechte Manager“ auf einem Smartphone (auch bekannt als Superuser.apk) welche dem User letztenendes die Root Berechtigung erteilt

    .Init liest und führt die Scripte aus, ein Teil der Script-Dateien starten Dateien welche sich auf der System Partition befinden.

    Als nächstes werfen wir einen Blick auf die Struktur der System Partition.
    Smartphonetimeline:
    Samsung M8800 < iPhone 3G < HTC Desire < HTC Desire HD < Galaxy S1 < Galaxy S2 < Xperia Play < Galaxy S3 < Xiaomi Mi3 < LG G2 < HTC One M7 < galaxy S4 < iPhone 5 < Xiaomi MI4 < Oneplus One < LG G3 < Galaxy S5 < iPhone 6+ < Xiaomi Mi Note

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  • Kapitel 2: Kenne dein Android Smartphone (2/2)

    3. Die System Partition

    Bevor wir uns mit der System Partition beschäftigen, lasst uns einen Blick auf dieses Diagramm des Android Systems werden.


    • Core-app level: Dieser „Level“ beinhaltet alle „built-in“ Apps in Miui, wie Kontakte, Telefon, Musik usw. App Entwickler beschäftigen sich mit diesem Level und allem darüber
    • System framework: Dies ist der Kern von Android, es liefert den kompletten mechanismus für den Betrieb von Adroid (zum Beispiel: Fenster Verwaltung, apks und installierte Dateien) und anderen Dingen mit denen sich Entwickler beschäftigen Aktivität, Service, Übertragung, etc.

    • JNI level: Java Programme und das diesem zugrunde liegende Betriebsystem hängen beide von diesem Mechanismus ab, es erlaubt das übertragen des Java Byte-Codes durch C/C++ um auf die dem Betriebsystem zugehörige API’s zuzugreifen.
    • Davlik virtual machine: Android basiert auf Java, der Android Java Code wird in einer Virtual Davlik Maschine übersetzt und dann analysiert und startet die Virtual Davlik Maschine den Code.
    • Local libraries: Lokale Programmbibliotheken sind normalerweise in C/C++ geschrieben und direkt in die entsprechende CPU übersetzt, dies beinhaltet die Standard C Programmbibliothek und die „skia“ Programmbibliothek welche für die Rendering von Graphiken, dem „Browser Kern“ und „engine“ genutzt wird
    HAL: HAL steht für die Hardwareabstraktionsschicht. Genauer gesagt, damit die unterschiedliche Hardware der verschiedenen Hersteller zusammen arbeiten kann. Android Charakteresiert ein Hardware Schnittstelle. Zum Beispiel um die Kamera zu benutzen. Kamera Hersteller (wie Sony bsp.) müssen eine Hardware Schnittstelle für das Smartphone bereitstellen, damit wird dem Code erlaubt mit verschiedenster Hardware zu arbeiten.

    Manufacturers' adaptation layer: Ursprünglich definierte Android HAL als eine Ebene welche direkt mit den Treibern der verschiedenen Hersteller umgeht, jedoch waren die Hersteller nicht daran interessiert HAL komplett Open Source zu stellen, weshalb viele Hersteller ihre eigenen „adaptation layer“ herstellten. Die Hardware Schnittstelle in der HAL Ebene benutzt einfache Funktionen der „Manufacturers' adaptation“ Ebene.

    Kernel: Diese Ebene ist der Linux Kernel, welcher alle verschiedenen Hardware Treiber vereint, inhalte variiren je nach Hersteller. Der Linux Kerlen unterstützt alle Treiber. Er erlaubt dem Nutzer das installieren und deinstallieren von Treibern. Doch zurzeit, neben dem bereitstellen der Treiber für Wi-Fi, verweigern die Hersteller die Veröffentlichung aller Treiber für die Hardware zusammen mit dem Kernel (Somit sind diese außerhalb der Reichweite für die Nutzer)

    Neben den Kernel (welcher sich übrigens in der boot Partition befindet) befinden sich alle anderen Codes in der System Partition. Nun besprechen wir die Verzeichnisse welche sich in der System Partition befinden.
    • System/app: Kern Apps sind in diesem Verzeichnis gespeichert (auch wie Oben bereits erwähnt als „Built-in apps“ bekannt). Diese Apps können nicht so leicht wie bsp. Downlaodapps gelöscht werden, weshalb viele Nutzer Ihren Root-Zugriff dafür nutzen (bsp. Durch die App „Re file manager“) um diese auch als „bloatware“ bekannten build-in apps zu löschen.
    • System/lib: Dieses Verzeichnis ist das Zu Hause des „JNI Levels“, der „virtual Dalvik machine“, der „local libraries“, der „HRL“, der „Manufacturers' adaptation layer“ und die „dynamic links libraries“ (Dateien enden mit .so)
    • System/framework: Das frame’s JAR Paket ist hier vorzufinden. Für die portierung von MIUI sind dort drei sehr wichtige JAR Pakete enthalten (framework.jar,android.policy.jar,service.jar). Wir wenden uns jedem Paket später einzeln zu.
    • System/fonts: Dieses Verzeichnis ist das zu Hause der System „default font files“.
    • System/media: Dieses Verzeichnis beinhaltet alle Medien Dateien die vom System benutzt werden (z.B. die Boot animation, wallpaper, etc.). Die Gruppierung der Dateien variiert zwischen den einzelnen Geräten.
    • System/bin: Dieses Verzeichnis beinhaltet erweiterte ausführbare Dateien. Generell wurden sie in C/C++ geschrieben.
    • System/xbin: Viele erweiterte ausführbare Dateien befinden sich hier, darum kann dieses Verzeichnis leer bleiben. Die sehr beliebte App „busybox“ ist wird in diesem Verzeichnis gespeichert. Alle symbolischen-Link Befehle die sich in Busybox befinden, sind in diesem Verzeichnis gespeichert.
    • System/build.prop: Dieses Verzeichnis hat die selbe Fortmatierung wie die default.prop Dateien in den System Dateien. Beide beziehen sich auf die Eigenschaften der Einstellungs-Dateien. Beide haben definierte Eigenschaftswerte, Codes können diese definierten Eigenschaftswerte lesen oder verändern. Der Wert der Namensgebung ist wie folgt:
    1. Wenn die Eigenschaft mit einem „ro“ beginnt, was auf deutsch „nur lesen“ heißt, kann diese Eigenschaft nur vom Code gelesen aber nicht verändert werden.
    2. Wenn die Eigenschalt mit einem „persist“ beginnt, was bedeutet, dass die Werte dieser Eigenschaft auf der Datei gespeichert sind, so bleiben diese Werte nach jedem reboot erhalten.
    3. Eigenschaften welche andere Dateianfänge haben, können zwar durch den Code bearbeitet werden, die Änderungen verfallen aber mit jedem reboot.

    Die meisten Leute, die eine Rom erstellen, werden die build.prop Datei bearbeiten, die ein paar ro.build Eigenschaften enthalten, welche mit dem Smartphone Einstellungen zu tun haben. Wenn man die build.prop Datei verändert kann man dabei auch seine eigene „Signatur“ hinterlassen.
    • System/etc: Dieses Verzeichnis hat ein paar Konfiguration Dateien („config files“) welche nicht dieselben sind wie die in der „property config files“ sind. Die Konfigurationsdateien folgen keinem Regelment. Einfach gesagt, Script Dateien („script files“) wie für GPS (gps.conf) und APN (apns-conf.xml) befinden sich in diesem Verzeichnis. Zum Beispiel die Effekte und Filter der HTC Kamera sind hier vorzufinden.

    4. „Data“ und „cache“ Partitionen

    Nachdem du den Power Button betätigt hast und du dich auf deinem Homescreen befindest, downloadest du dir eventuell ein paar Apps. Alle diese Apps werden in „data/app“ gespeichert. All diese von Android data generierten Apps werden im Verzeichnis „data/data“ gespeichert. Wenn du im Recovery „wiping data“ auswählst, formatierst du wirklich nur die „data Partition“ auf deiner „Festplatte“ Wenn du dies tust, werden alle deine gedownloadeten Apps gelöscht.

    Wie der Name bereits vermuten lässt, beinhaltet die „Cache Partition“ ebenfalls Dateien. Zum Beispiel die vorübergehende gedownloadeten Dateien einer Musik App oder der Download App.

    5. Zusammenfassung:

    In diesem Kapitel haben wir die Basis Strukturen der Android Software und den Inhalt der wichtigsten Partitionen abgedeckt und dabei uns ebenfalls kurz den Boot- Prozess deines Smartphones angeschaut. Dieses Wissen wird dir später helfen, ein umfassenderes Verständnis des Portierungsprozesses zu erlangen.

    Übersetzt: 100%
    Smartphonetimeline:
    Samsung M8800 < iPhone 3G < HTC Desire < HTC Desire HD < Galaxy S1 < Galaxy S2 < Xperia Play < Galaxy S3 < Xiaomi Mi3 < LG G2 < HTC One M7 < galaxy S4 < iPhone 5 < Xiaomi MI4 < Oneplus One < LG G3 < Galaxy S5 < iPhone 6+ < Xiaomi Mi Note

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  • Kapitel 3
    *reserviert*

    COMING SOON
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    Samsung M8800 < iPhone 3G < HTC Desire < HTC Desire HD < Galaxy S1 < Galaxy S2 < Xperia Play < Galaxy S3 < Xiaomi Mi3 < LG G2 < HTC One M7 < galaxy S4 < iPhone 5 < Xiaomi MI4 < Oneplus One < LG G3 < Galaxy S5 < iPhone 6+ < Xiaomi Mi Note
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  • Kapitel 3 (2/2)
    *reserviert*

    COMING SOON
    Smartphonetimeline:
    Samsung M8800 < iPhone 3G < HTC Desire < HTC Desire HD < Galaxy S1 < Galaxy S2 < Xperia Play < Galaxy S3 < Xiaomi Mi3 < LG G2 < HTC One M7 < galaxy S4 < iPhone 5 < Xiaomi MI4 < Oneplus One < LG G3 < Galaxy S5 < iPhone 6+ < Xiaomi Mi Note

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  • Kapitel 4 (1/2)
    *reserviert*
    Smartphonetimeline:
    Samsung M8800 < iPhone 3G < HTC Desire < HTC Desire HD < Galaxy S1 < Galaxy S2 < Xperia Play < Galaxy S3 < Xiaomi Mi3 < LG G2 < HTC One M7 < galaxy S4 < iPhone 5 < Xiaomi MI4 < Oneplus One < LG G3 < Galaxy S5 < iPhone 6+ < Xiaomi Mi Note
  • Kapitel 4 (2/2)
    *reserviert*
    Smartphonetimeline:
    Samsung M8800 < iPhone 3G < HTC Desire < HTC Desire HD < Galaxy S1 < Galaxy S2 < Xperia Play < Galaxy S3 < Xiaomi Mi3 < LG G2 < HTC One M7 < galaxy S4 < iPhone 5 < Xiaomi MI4 < Oneplus One < LG G3 < Galaxy S5 < iPhone 6+ < Xiaomi Mi Note
  • Kapitel 5 (1/2)
    *reserviert*
    Smartphonetimeline:
    Samsung M8800 < iPhone 3G < HTC Desire < HTC Desire HD < Galaxy S1 < Galaxy S2 < Xperia Play < Galaxy S3 < Xiaomi Mi3 < LG G2 < HTC One M7 < galaxy S4 < iPhone 5 < Xiaomi MI4 < Oneplus One < LG G3 < Galaxy S5 < iPhone 6+ < Xiaomi Mi Note
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  • Kapitel 5 (2/2)
    *reserviert*
    Smartphonetimeline:
    Samsung M8800 < iPhone 3G < HTC Desire < HTC Desire HD < Galaxy S1 < Galaxy S2 < Xperia Play < Galaxy S3 < Xiaomi Mi3 < LG G2 < HTC One M7 < galaxy S4 < iPhone 5 < Xiaomi MI4 < Oneplus One < LG G3 < Galaxy S5 < iPhone 6+ < Xiaomi Mi Note